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 AZURE SCRAYWING

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Azure Scraywing


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VERDIENST :
JAGD & MEDIZIN
WAFFE :
PFEIL & BOGEN
GEFÄHRTE :
SKYRIM
GEBURTSDATUM :
13. DEZEMBER - 19 JAHRE

BeitragThema: AZURE SCRAYWING   So Dez 02, 2012 8:17 am


we have done this before

though we're standing
AZURE SCRAYWING; DER PFEIL
19 JAHRE
MÄNNLICH


{ A U S S E H E N }

Im Gegensatz zu den meisten Leuten im Saum, sind meine Augen nicht blau oder braun, sondern grün. Richtig dunkelgrün. Oder zumindest eines davon. Das andere ist blass und fast schon eher bläulich als grün. Ja, ich bin fast blind auf einem Auge. Mich stört nicht, dass ich blind auf einem Auge bin. Ich schiele nicht, der Augapfel bewegt sich ganz normal mit - nur ist die Sicht halt weit schlechter, als auf dem anderen Auge.
Um meine Größe zu messen habe ich nicht viel Möglichkeiten, aber das letzte Mal war ich einen Meter und 73 Zentimeter groß. Klein, aber dafür kann ich mich gut durch den Wald bewegen und mich unter dem Zaun durchdrängen.
Was mein Körpergewicht angeht. Die Sommer allein sind schon hart, aber die Winter noch sehr viel schlimmer. Ich wiege nicht viel. Irgendwas um die 50, aber in den letzten Wintern konnte ich kaum etwas jagen und tauschen. Im Sommer geht das besser, aber bis man da wieder zugenommen hat, fängt der Winter wieder an.
Meine Haare sind entweder schwarz oder sehr dunkelbraun. Ich für meinen Teil tendiere zu dem braun, aber jeder wie er will. Sucht euch was aus.
Du willst wissen, was für Kleidung ich trage? Am liebsten gar keine. Spaaaß! Mir persönlich ist egal, was ich trage, hauptsache im Winter habe ich es warm und im Sommer angenehm. Eigentlich immer dieselbe Hose und abgetragene T-Shirts und Pullover. Eine Jacke habe ich nicht, nur einen dicken Kapuzenpullover. Handschuhe und einen Schal besitze ich aber schon. Gott sei gedankt.
Und etwas besonderes, ja das gibt es. Nicht besonders schön, aber besonders auffällig. Eine lange Narbe zieht sich direkt über mein Auge und die andere zwischen Auge und Nasenrücken bis zum Wangenknochen. Und ja, mein Auge hat was abgekriegt. Wenn man einen Biss ins Gesicht bekommt, dann kommt man nicht einfach so davon. Aber auch wenn ich nicht mehr richtig sehen kann, ich kann noch richtig zielen und das ist die Hauptsache.


this is madness


{ C H A R A K T E R }

Wie ich so bin, darüber denke ich eigentlich nicht so viel nach. Ich bin, wie ich bin und wer damit nicht klar kommt - selber schuld. Ich rede nicht gerne über mich, weil ich einfach irgendwie kaputt bin. Mit mir will keiner was zu tun haben, wenn er nicht selbst etwas davon hat und deswegen habe ich diesen Lebensstil auch weiter so übernommen. Ich weiß genau, ich gebe mich immer als der Starke und der Mutige. Als ob ich alles schaffen kann, aber im Grunde ist das nicht so. Ich kann gar nichts, bin ein Feigling und bin Schwach, aber ich muss so sein, sonst werde ich hier niemals weiter kommen. Ich versuche immer möglichst RATIONAL rüberzukommen. Klappt auch immer, im Gegensatz zu den anderen. Ich hatte schon mit vielen Leuten zu tun, die leicht zu durchschauen waren. Ihre Bewegungen, Mimiken und wie sie sprechen. Das verrät so viel über andere. Ich weiß nicht, ob es eine Gabe ist, aber diese MENSCHENKENNTNIS ist mit schon oft nützlich gewesen.

Ich würde sagen, ich habe NERVEN WIE DRAHTSEILE. Ich kann stundenlang im Wald sitze und darauf warten, dass ein Tier vorbei kommt, kann ruhig bleiben, wenn ein schwer verletzter Mensch zu mir gebracht wird. Bei sowas muss man ruhig bleiben, denn wenn man selbst hektisch wird, dann überträgt sich das auf den Verletzten. Außerdem ist die Konzentration besser und die braucht man auch, wenn man jemandem helfen muss. Meine Eltern waren da immer ganz anders als ich. Sie waren schnell aus der Fassung, während ich DIE RUHE SELBST war. Deswegen habe ich den Tod meines Vaters auch so hingenommen. Für meine Mutter war das schwieriger und so musste ich ihren Tod auch hinnehmen. Seitdem sind meine Nerven wohl nicht mehr so stark und ich werde manchmal von NERVENZUSAMMENBRÜCHEN geplagt - aber was will man machen. Ich bin NICHT PSYCHISCH KRANK, obwohl viele das behaupten oder über mich denken. Ich weiß genau, dass sie das tun, ich bekomme schon mit, wenn man über mich redet.

BOGENSCHIESSEN
ZIELSTREBIGKEIT
ÜBERZEUGUNGSKRAFT
NERVENZUSAMMENBRÜCHE
IMPULSIVITÄT
EGOISMUS
EINSAMKEIT
SKYRIM
DOMINANZ
GESELLSCHAFT
BESSERWISSER
BLINDHEIT



we're still standing
PFEIL & BOGEN
JAGD; MEDIZIN
SKYRIM; SIBERIAN HUSKY


{ V E R G A N G E N H E I T & F A M I L I E }

Wie soll meine Vergangenheit sein. Sie war wie die, eines ganz normalen Jungen aus dem Saum. Meine Mutter, ich und mein Vater, wir haben in einem kleinen Haus gewohnt, das nahe am Wald war. Nicht zu nahe, denn der Zaun war ja dazwischen, aber die Bäume hatten unser Heim schon erreicht. Es war und ist immer noch schön unser Haus. Hier und da fehlen ein paar Ziegel und von außen sieht es nicht gerade einladend aus, aber es hat nie reingeregnet oder so.
Meine Mutter hatte nie eine arbeit und als sie mich bekommen hatte, war der Zug sowieso schon abgefahren. Mein Vater hatte immer in dieser kleinen Fleischerei gearbeitet. Von Morgens bis Abends. Als ich dann in die Schule gekommen bin, habe ich gelernt wie es ist, ein Außenseiter zu sein. Ich war immer Azure aus dem Wald, mit dem niemand spielen oder reden wollte. Ja, und irgendwann bin ich genau dort hingegangen: In den Wald. Er war so verrufen und ach so schrecklich, aber ich bin eines Tages einfach unter dem Zaun hindurchgeschlüpft und, ganz im Ernst, es war der Hammer. Noch nie habe ich mich so wohl gefühlt. Das war ab sofort mein kleines Geheimnis. Wenn alle je gewusst hätten, wie wunderbar es dort ist, sie hätten niemals mehr solche Dinge gesagt.
Meine Eltern erfuhren von dem Wald, als ich sie einmal sprechen gehört habe. Mein Vater hatte gesagt, dass er nicht mehr so viel arbeiten kann, weil sie kein Fleisch mehr bekommen. Ich nahm mir vor ein Tier zu erjagen, irgendeins. Als ich einen Tag später mit einem Hasen nach Hause kam, hat es gekracht, aber wie. Ich wurde noch so zusammengeschissen. dann habe ich den Hasen ins Eck geschmissen, geschrien, dass ich nur helfen wollte und bin in mein Zimmer gerannt um in mein Kissen zu heulen. Später kam dann meine Mutter rein und meinte, dass das alles nicht so gemeint war, sie nur aus dem Affekt reagiert haben, weil sie Angst um mich hatten und dass es ihr Leid tut. Den Hasen haben wir dann zusammen gegessen und ich bin immer öfter in den Wald um zu jagen. Klar haben meine Eltern was dagegen gesagt, aber mich konnte keiner aufhalten. Ich wollte ja auch ein besseres Leben für uns. Einen Tag habe ich eine riesige Eibe gesehen. Oft habe ich in ihren Ästen gesessen und den Vögeln und dem Fluss gelauscht. Ein paar Wochen nach meiner Entdeckung hat ein Sturm den ganzen Baum zerstört. Da lag er, mein Ort der Ruhe und des Friedens, zerfetzt in tausend Teile und umgestürzt, als hätte er seinen ganzen Stolz in diesem Sturm verloren. Ich beschloss, mir ein Erinnerungsstück aus diesem Baum zu erhalten. In der Schulbücherei hatte ich mich heimlich in die Bücherei geschlichen. Ein Buch über Bäume und Pflanzen verriet mir, dass man aus Eibenholz gute Bögen herstellen konnte. Ein Bogen. Genau das richtige für die Jagd. Über Wochen schnitzte ich mir einen perfekten Bogen zurecht. Als ich ihn meinem Vater zeigte kaufte er mir Pfeile dazu. Da war ich 13 Jahre alt. Die Pfeile und dieser Bogen wurden zu meinen Heiligtümern. Ich konnte jetzt besser Tiere erlegen und dadurch ging es uns allen auch viel besser - bis dieser Unfall passierte. Es war so absurd. Mein Vater kam von seiner Arbeit und zeigte uns den Schnitt an seinem Arm. Er war gerade halb so lang wie sein Unterarm. Das Kräuterbuch, das ich von meinen Eltern zum Geburtstag bekommen hatte konnte ihm auch nicht helfen. Mindestens 20 verschiedene Pflanzen habe ich gesammelt und damit versucht ihm zu helfen, aber die Wunde begann sich zu entzünden, zu eitern. Er ging einfach weiter zur Arbeit, als wäre nichts. Meine Mutter weinte oft, denn ihr war schon klar, dass er sterben würde. Ich wollte die Hoffnung nicht aufgeben, doch die Entzündung fraß seinen ganzen Arm auf und sein Leben mit dazu. Als mein Vater starb versuchte ich der Starke zu sein. Meine Mutter war so kaputt, irgendjemand musste stark bleiben. Ich tat alles weiter wie bisher, aber meine Mutter konnte das nicht. Diesmal war mir klar, dass ich sie auch verlieren würde. Ich wartete nur den Tag ab und bereitete mich schon darauf vor. Sie wurde immer schwächer, immer verstörter. Und diesmal war es wieder so absurd. Vom einen auf den anderen Tag wurde sie mir genommen. Die Kälte und der Hunger hatten sie überwältigt. Sie wollte nicht mehr, aber ich wollte noch. Obwohl ich am Boden zerstört war ging ich weiter in die Schule, ging jagen und versuchte mich über die Runden zu bringen. So ging es aber nicht. Ich ging immer weniger in die Schule um mehr Zeit für die Jagd zu haben und irgendwann war es nur noch das.
Seit dem war ich allein. Ich hatte niemanden außer mich und den Wald - bis ich Skyrim traf, aber das erfahrt ihr später noch.

Mein Vater ein toller Mann. Canna Scraywing war sein Name und er war mein Vorbild. Immer und Überall. Er hat so viel für uns getan. Wir konnten uns fast ein Leben im Händlerviertel leisten. Den ganzen Tag hat er in dieser Fleischerei gearbeitet um uns zu ermöglichen bald umzuziehen. Schon früh habe ich gelernt wie ich etwas dazu beitragen kann. Ich bin in den Wald gegangen und habe angefangen kleine Tiere mit einem selbstgeschnitzem Speer zu jagen. Ich habe sie heimlich in die Fleischerei geschmuggelt. Irgendwann waren es keine Hasen mehr, dann waren es Füchse, dann Rehe. Aber bevor wir uns ein besseres Leben ermöglichen konnten ist er gestorben. Er hat sich geschnitten. Nur geschnitten - aber sein Blut wurde vergiftet. Er ist an einer kleinen Wunde gestorben. Natürlich hat das meine Mutter mitgenommen. Sie wurde schwächer, hat nichts mehr gegessen. Nur wenige Monate später ist so vor Hunger und Kälte gestorben. Es war so grausam. Auf einmal hatte ich nichts mehr. Alles, was ich hatte war weg und ich war einsam. Aber hey, ich habe mich daran gewöhnt. Ich wollte später nur noch alleine sein. Nein, ich bin nicht verbittert oder depressiv. Ich bin ein glücklicher Mensch, habe alles verkraftet, aber allein bin ich eben glücklicher.

Geschwister habe ich keine. Gott sei dank, sonst gäbe es nur noch mehr Leute, denen es schlecht geht. Außerdem kann ich gar nicht so viel zu essen besorgen, dass es noch für einen anderen Menschen reicht. Es reicht gerade so für mich und Skyrim und mehr geht nicht.


this is us


{ A B W E S E N H E I T & I N A K T I V I T Ä T }

Joa, sagen wir es so - wenn ich inaktiv werde, dann ist das Forum im Arsch, deswegen wird das wohl nicht der Fall sein. Wenn ich mal weg bin, dann will Azure halt einfach alleine sein, oder so, aber das kann man ja noch spontan besprechen.





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BeitragThema: Re: AZURE SCRAYWING   So Dez 02, 2012 8:19 am







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